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    Großen Herausforderungen ...

    18.11

    ... sieht sich die EU gegenüber, und das erlebten angehende Maturanten und -innen während ihrer letztwöchigen Brüsselexkursion hautnah.

    Botschaftsrätin Mag. Dondi gab in der Ständigen Vertretung Österreichs bei der Europäischen Union einen kurzen Überblick über die tägliche juristische und politische Arbeit. Ihr Vortrag und der Vortrag von Dr. Lonauer vom Verbindungsbüro des Landes Oberösterreich zur Europäischen Union waren von den drängenden Fragen der Exkursionsteilnehmer zur aktuellen Asylsituation und zur Einwanderungswelle überlagert.

    MEP Dr. Rübig stellte sich im Europäischen Parlament unter anderem dem Thema Netzneutralität (Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates über Maßnahmen zum Zugang zum offenen Internet, www.paulruebig.eu/attachments/article/1445/ST_10788_2015_REV_2_DE.pdf).  

    Sonja Schwarz-Bücherl  vom Sprecherteam der Europäischen Kommission diskutierte gleichfalls intensiv Kommissionspolitiken und freute sich sichtlich über die engagierten Diskutanten.

    OberstdG Winter von der österreichischen Militärvertretung Brüssel berichtete im NATO-Hauptquartier über die aktuelle Lage im Nahen Osten und in Europa und zog die Exkursionsteilnehmer in den Bann der Weltpolitik.

    Die Atmosphäre während der Exkursion war von wechselseitiger Wertschätzung geprägt. Unsere Gesprächspartner hoben einmal mehr Interesse, Wissen und Auftreten der Schüler und -innen der HTL Leonding hervor.

    Besonderer Dank gilt (wie alle Jahre) Inge Hiesl vom Verbindungsbüro des Landes Oberösterreich zur Europäischen Union, die als Vorortansprechpartnerin wieder einmal für einen perfekten Ablauf gesorgt hat.

    Ein Stadtrundgang in Brüssel mit Ausführungen zur Geschichte und aktuellen politischen Lage in Belgien (Krückl), das Atomium bei Nacht im Weihnachtsschmuck, ein Blick von der Aussichtsterrasse des Triumphbogens am Feiertag zum Waffenstillstand (11.11.) sowie ein Ausflug nach Brügge mit Stadtführung und Bootsfahrt rundeten das Programm ab. Dieses Jahr erfolgte die Anreise nach Brüssel mit einem Zwischenstopp in Frankfurt. Auch wenn die Europäische Zentralbank ihr Besucherzentrum noch nicht eröffnet hat, konnte man von der Paulskirche (erste demoktratische Verfassung für Gesamtdeutschland 1848/49) den Bogen zum vereinten Europa spannen.

    Von: Dr. Karl Krückl, MA PLL.M