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    EU-Parlamentswahl am 7. Juni 2009 macht´s möglich: Hoher Mitarbeiter des Außenministeriums an der HTL Leonding

    14.01

     Zu einer Diskussionsveranstaltung mit Gesandtem Dr. Karl Müller vom Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten sowie Mag. Stefan Schaller von der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik trafen sich alle dritten Klassen der HTL Leonding am 14.1.2009.

    Direktor DI Wolfgang Holzer verwies in seinem Grußwort auf die Veränderungen und Verbesserungen im europäischen Zusammenleben, wie seine Generation sie hautnah erlebt hatte. Schulsprecherstellvertreter David Theil lud die angehenden Erstwähler zur regen Diskussion ein.

    Nach den Eingangsstatements der beiden Gäste, die die Bedeutung der Arbeit des Europäischen Parlaments auch für das tägliche Leben der Bürger darstellten und auf demokratiepolitische Aspekte verwiesen, entspann sich ein lebhaftes Frage-Antwort-Spiel unter der Moderation von RA Prof. Dr. Karl Krückl. Neben „schultypischen“ Anliegen (Datenschutz, Überwachungstechnologien,…) und europäischen Zukunftsfragen (Erweiterung, Vertrag von Lissabon,…) gewann der Besuch wegen der anhaltenden Krise bei der Versorgung großer Teile der Europäischen Union mit russischem Gas an Tagesaktualität. Lediglich das Auftreten eines starken Ansprechpartners anstelle von 27 teilweise auch sehr kleinen Ländern werde kurz- und mittelfristig wieder zu halbwegs normalen Versorgungsbedingungen führen, betonte Gesandter Dr. Müller; und nur europäisches Recht und der Druck der Europäischen Kommission habe bis jetzt das Wiederhochfahren des als gefährlich geltenden slowakischen Atommeilers Bohunice verhindert.

    Mit dem Appell, die künftigen österreichischen Abgeordneten zum Europäischen Parlament durch eine hohe Wahlbeteiligung zu legitimieren, und dem Dank an die Initiatorin der Veranstaltung, Prof. Mag. Renate Willmann, schloss der Vormittag.

    www.bmeia.gv.at (Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten)

    cms.euro-info.net (Österreichische Gesellschaft für Europapolitik)

    www.europarl.europa.eu (Europäisches Parlament)

     

    Von: RA Dr. Karl Krückl