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    Leonding -> Brüssel/Gent -> Leonding in 112 Stunden

    23.10

    Am Montag, den 12.10.2009 8:00 Uhr, fuhren die Klassen 5CHDVM, 5AHELI und 5BHEL unter der Begleitung von Frau Prof. Renate Willmann, Herrn Prof. Josef Humenberger und Herrn  Prof. Gerhard Gehrer in Richtung Brüssel. Achtung!!! – viel Lesestoff und Kartenspiele können die subjektive Fahrzeit erheblich verkürzen. Nach quälenden 14,5 Stunden Fahrzeit sind wir endlich in Brüssel angekommen. Gleich nach der Ankunft haben wir die strikten Zimmerregeln auswendig gelernt, anschließend unsere Zimmer bezogen, und eine kleine Stärkung aufgenommen. Danach hieß es Nachtruhe, um für das Programm des nächsten Tages gerüstet zu sein.
    Am Dienstag ging es gleich um 8:00 Uhr zur „Europäischen Kommission“. Anhand von Präsentationen konnten wir vieles über die Aufgaben sowie die Zusammenhänge der Europäischen Union erfahren. Zur Abrundung des sehr informativen Tages gab es zum Abschluss noch die Möglichkeit, eine Diskussion mit dem oö. EU-Abgeordneten Dr. Paul Rübig zu führen. Diese Möglichkeit wurde ausreichend wahrgenommen. Stellungnahmen zu den Themen CO2-Ausstoß, Wohlstand, Verteilungsgerechtigkeit usw. wurden ausreichend erläutert.
    Am Mittwoch fuhren wir zur Ständigen Vertretung Österreichs. Hier bekamen wir, durch einen Vortrag von Herrn Dr. Gerald Lonauer, einen Überblick über die Aufgaben und Tätigkeiten des Verbindungsbüros Oberösterreich in der EU. Themen wie Bio-Produkte, Bio-Energie und Milchpreis kamen nicht zu kurz.
    Anschließend ging der Transfer ins NATO Headquarter. Zuerst konnten wir uns in der NATO-Kantine stärken und anschließend gab es einen Vortrag und eine Diskussion mit Brigadier Claudius Bubner. Nach der Diskussion war klar – das Gleichgewicht (…oder besser Ungleichgewicht) der Weltordnung kann nach wie vor nur durch Rüstung und Waffenstärke gehalten werden (ein altes Konzept aus der Geschichte der Menschheit).
    Am Donnerstag unternahmen wir einen Ausflug nach Gent. Der Flair dieser Stadt wird nicht nur durch die unzähligen mittelalterlichen Bauwerke geprägt, sondern auch von den vielen Studenten und hübschen Studentinnen der Stadt Gent. Gent hat ca. 250.000 Einwohner und davon sind etwa ca. 60.000 Studenten und Studentinnen.  An allen Ecken und Plätzen der Stadt, kann man den „Soft Flow“ spüren. Dieser „Soft Flow“ entsteht durch die vielen Studentinnen am Fahrradsitz und relativ wenig KFZ-Verkehr im Zentrum der Stadt. Eine wirklich tolle Stadt mit sehr charmantem Charakter.
    Am Freitag – oh Hilfe! Nach einer sehr genauen Zimmerkontrolle durch die Professoren und der Hotelrezeption startet die Rückfahrt in die geliebte Heimat. Alles was noch nicht gelesen wurde, wurde jetzt gelesen, alles was schon gelesen wurde, wurde nochmals gelesen! Abfahrt 0800 Uhr / Ankunft 0015 Uhr  / 16,25 Stunden – kein Kommentar!

    Ein Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler für den angenehmen Ausflug!

    Von: Gerhard Gehrer