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    „NATO warning to EU: HTL Leonding in approach“

    19.11

    Die Brüsselexkursion von 5 AHDVK und 5 BHDVK, auch im Schlaglicht von Zitaten

    “Ich hatte schon Studenten der Diplomatischen Akademie zu Gast, die nicht Fragen auf diesem Niveau gestellt haben” (Brigadier Claudius Bubner, österreichischer Verbindungsoffizier bei der NATO)

    Der Streifzug von Brigadier Bubner durch Geschichte, Gegenwart und Zukunft der NATO und globale Entwicklungen innerhalb der nächsten 30 Jahre faszinierte die Schüler derart, dass das vorgegebene Veranstaltungsende im NATO-Hauptquartier am 10.11.2009 in Brüssel von 15.30 Uhr auf 17.00 Uhr erstreckt wurde.

    Der Tag selbst begann mit einem Besuch bei der Europäischen Kommission, wobei die Grundstrukturen der EU, ihre Rechtssetzungsprozesse und ihre Entwicklungstendenzen in einem (ehemaligen) Ausschusssitzungssaal des Europäischen Parlamentes erörtert wurden.

    „Mit solchen Fragen habe ich nicht gerechnet“ (Mag. Karoline Entacher, Assistentin von MEP Dr. Paul Rübig)

    Wenn Schüler der HTBLA Leonding das Europäische Parlament in Brüssel besuchen, begnügen sie sich nicht mit allgemeinen Informationen („wie viele Abgeordnete hat das Europäische Parlament?“), die ansonsten Standardfragen abgeben. Engagiert wurde auf dem Gebiet der Telekommunikationsrichtlinien (Spezialgebiet von Mag. Entacher), Datenschutz, Gentechnik und allgemeine Politiken nachgebohrt. Der mit vielen Terminen gefüllte Arbeitsalltag eines Mitglieds des Europäischen Parlaments konnte anhand des Tagesablaufs Dris. Rübig am
    11. 11. 2009 miterlebt werden, der es sich trotz dichtest gedrängten Terminen aber nicht nehmen ließ, zumindest eine halbe Stunde mit den Schülern zu diskutieren und durchaus auch über sein Abstimmungsverhalten bei von den Schülern als kritisch angesehenen Rechtssetzungsakten des Europäischen Parlaments befragt wurde.

    „Das ist ja jetzt bereits eine europarechtliche Vorlesung“ (Botschaftsrätin Mag. Mirjam Rinderer)

    Der Überblick von Frau Botschaftsrätin Mag. Rinderer über die tägliche Arbeit der Ständigen Vertretung Österreichs bei der Europäischen Union blieb nicht bei einem Überblick, wie sich aus dem wiedergegebenen Zitat ergibt.

    „Ich gratuliere Ihnen zu Ihren Schülern. Ich kann mich an keine so höfliche, interessierte und gut gekleidete Schülergruppe erinnern“ (Attaché Dr. Tillich zu Dr. Krückl)

    Attaché Dr. Tillich von der Ständigen Vertretung Österreichs bei der Europäischen Union ist unter anderem für Gesundheitsfragen zuständig, was seinem Vortrag angesichts von H1N1 besondere Aktualität verlieh.

    Der Abschluss des Besuchs bei der Ständigen Vertretung war ein Referat von
    Dr. Lonauer vom oberösterreichischen Verbindungsbüro in Brüssel, das angesichts der auch räumlichen Kleinheit des Verbindungsbüros bei der Ständigen Vertretung stattfand. Dr. Lonauer schilderte die Aufgaben und Tätigkeiten des Verbindungsbüros in Brüssel und beendete seinen Vortrag mit der Verlesung eines E-Mails von Brigadier Buchner an das Verbindungsbüro, das sich für die konkrete Programmgestaltung in Brüssel verantwortlich zeigte und in dem sich Brigadier Buchner äußerst lobend über die Schüler der HTBLA Leonding äußerte.

    „What´s your room-number? I´ll wake up you, if you students are as loud as they have been last night in the floors“ (Hotelmanager zu Dr. Krückl)

    Dass unsere Schülergruppe die Ursache für den Lärm war, wurde zu Recht heftig bestritten, war doch zeitgleich auch eine englische Schülergruppe im IBIS-Hotel Gare du Midi untergebracht.

    Die Wichtigkeit kurzer Kommunikationswege in Brüssel konnte auch angesichts einer Erkrankung eines der Schüler festgestellt werden, wo Frau Hiesl vom
    OÖ. Verbindungsbüro kurz und unbürokratisch einen österreichischen Arzt besorgte. In der Folge wurde erforscht, wo es in Brüssel Nachtapotheken gibt. Nachdem in der teilnehmenden Klasse 5 AHDVK auch ein zweiter Schüler erkrankt war und sich Klassenvorstand Mag. Ruckerbauer um beide sehr kümmerte, wurde er vom Veranstaltungsleiter Dr. Krückl taxfrei zum Primar befördert. Die 5 BHDVK mit Klassenvorstand DI Mag. Jakob blieb von Erkrankungen verschont.

    Der letzte Tag des Aufenthaltes in Belgien galt der Besichtigung der Stadt Gent, wobei die gleichfalls teilnehmende Fremdsprachenassistentin Lisa Knoll besonders über die englischsprachige Führung anlässlich der Flussfahrt erfreut war, ebenso über die von den Schülern in Belgien gekauften englischsprachigen DVDs, mit denen die übrigen drei Lehrer dann während der Heimfahrt gequält wurden.

    Von: Dr. Karl Krückl