3000 von 5000 Beschäftigten ...

20.11

... der Deutschen Börse AG in Frankfurt sind "IT-ler", hörten die angehenden Maturanten und Maturantinnen der drei Informatikklassen und der Biomedizintechnikklasse mit großem Interesse. Und auch die übrigen Mitarbeiter müssen sich ua mit Algorithmen auskennen, betonte der Vortragende der Deutschen Börse AG in Frankfurt, dem Zwischenstopp auf dem Weg nach Brüssel.

Die Funktionsweise der Ständigen Vertretung Österreichs bei der Europäischen Union erläuterte Frau Botschaftsrätin Mag. Mirjam Dondi. Der Brexit war sowohl Vortragsthema von Frau Dr. Doris Wolfslehner in der Ständigen Vertretung als auch von Herrn MEP DI Reimer Böge im Europäischen Parlament. Gewohnt launig berichtete Dr. Gerald Lonauer von der Tätigkeit des Verbindungsbüros des Landes Oberösterreich zur Europäischen Union. Dr. Lonauer ist seit 1994 in Brüssel tätig, MEP DI Böge seit 1989. Frau Bettina  Appel vom Sprecherteam der Europäischen Kommission gab umfangreiche Einblicke in deren Arbeit.

Gute Seele vor Ort war einmal mehr Frau Inge Hiesl vom Verbindungsbüro des Landes Oberösterreich. Nachdem (erstmals) heuer kurzfristig kein österreichischer Abgeordneter zur Verfügung stehen konnte, war MEP DI Reimer Böge aus Schleswig-Holstein über Frau Hiesls Initiative zu Vortrag und (lebhafter) hochinteressanter Diskussion bereit. Und die (österreichische) Militärvertretung Brüssel, NATO-Abteilung, konnte uns heuer nicht im NATO-Hauptquartier empfangen, nachdem zeitgleich dort Verteidigungsministertreffen war - die NATO zieht doch wirklich ihre Verteidigungsminister der HTL Leonding vor. Frau Hiesl organisierte als "Ersatz" einen Besuch im neuen und beeindruckenden Haus der Europäischen Geschichte.

Die Kultur kam auch nicht zu kurz. Stadtführungen mit lokalen Guides standen in Frankfurt und Gent am Plan, "sein" Brüssel zeigte Prof. Dr. Karl Krückl den Maturantinnen und Maturanten selbst.

Das Designmuseum Gent bot mit Hello, Robot. Design Between Human and Machine noch einen sehr interessanten Abschluss. Detail am Rande: Das Wiener Museum für angewandte Kunst (MAK) war an der Ausstellungsorganisation beteiligt.

Résumé: Hervorragende Berufsaussichten für unsere Schüler und –innen (auch: Stichwort Juncker-Plan mit Digitaliserungsagenda für Europa), zahlreiche herausfordernde Aufgaben der Europäischen Union in der kleiner werdenden Welt (Globalisierung) mit vielen Playern (China, Indien, Brasilien, Russland, USA …) und große Offenheit: Sowohl die Ständige Vertretung als auch MEP DI Böge luden die Schüler und –innen ein, sich jederzeit kurzfristig per Email mit Fragen an sie zu wenden.

Weitere Fotos in der Galerie ...

Weiterführende Links:

 

 

Von: K. Krückl