Zertifikate

Wir sind bestrebt, unseren Schülern die Möglichkeit zu bieten, zusätzlich zu ihrer hochwertigen fachlichen Ausbildung auch international anerkannte Zertifikate zu erwerben.

Die dafür nötigen Kenntnisse werden teils im Regelunterricht vermittelt, es besteht jedoch auch die Möglichkeit, Freifächer (variieren von Jahr zu Jahr) zu besuchen, um sich auf die Prüfungen vorzubereiten.

  • Java Certified ProgrammerDetails
  • Microsoft .NETDetails
  • University of Cambridge Business English Certificate VantageDetails
  • Qualitätssicherung QIIDetails
  • Europäischer ComputerführerscheinDetails

Sun Certified Programmer for the Java Platform (SCJP)


Die Zertifizierungsprüfung zum Sun Certified Programmer for Java Platform, richtet sich an Programmierer mit Erfahrung in der Programmiersprache Java. Mit dieser Zertifizierung weist der Programmierer seine Kenntnisse der grundlegenden Syntax und Struktur der Programmiersprache Java nach und belegt damit die Fähigkeit, Java-Anwendungen zu erstellen, die auf Server- und Desktop-Systemen unter Java SE ausgeführt werden. Die Prüfung selbst ist immer mit den Inhalten einer bestimmten Java SE Version (aktuell Version 6) verknüpft.

 

Details zur Prüfung

Prüfungsort: Autorisierte Prometric-Testzentren weltweit (z.B. WiFi Linz)

Prüfungssprache(n): Englisch/Deutsch und andere Sprachen

Voraussetzungen: keine Vorprüfungen

Prüfungstyp: Multiple-Choice-Fragen, Drag-and-Drop-Fragen

Anzahl der Fragen: 72

Mindestpunkte: 65 % (47 von 72 Fragen)

Zeitlimit: 210 Minuten (ca. 3 Minuten pro Frage)

Kosten: 235 EUR exkl. MWST

ca. 30 EUR über die Sun Academic Initiative – HTL Leonding

 

Vorbereitung zur Prüfung

Zurzeit wird an der HTL Leonding an einem Vorbereitungskonzept gearbeitet. Innerhalb von 6 bis 7 Vormittagen soll der interessierte Programmierer für die Zertifizierungsprüfung vorbereitet werden. Genauere Informationen zum Ablauf und Terminen erfolgt in Kürze

Inhalte der Prüfung Java SE 6

Die Inhalte der Prüfung, für die Java SE 6, ist in 7 Teilbereiche unterteilt. Diese Teilgebiete sind im Folgenden kurz aufgelistet:

Teil 1: Deklarationen, Initialisierung und Scoping
Teil 2: Ablaufsteuerung
Teil 3: API-Inhalte
Teil 4: Concurrency (Nebenläufigkeit)
Teil 5: OO-Konzepte
Teil 6: Collections/Allgemeines
Teil 7: Grundlagen

Für weitere detaillierte Informationen besuchen Sie bitte die Java Zertifizierungshomepage unter:

http://at.sun.com/training/catalog/courses/CX-310-065.xml

In der Vorbereitungsprüfung werden alle Fragen sorgfältig und ausführlich behandelt, sodass einem positiven Abschluss der Prüfung nichts im Wege steht.

Microsoft .NET-Plattform


Neben Java ist die Microsoft .NET-Plattform der zweite Schwerpunkt in der Programmierausbildung unserer Schule. Im Rahmen des Microsoft-Developer-Networks Academic-Alliance (MSDN AA) stehen der Schule alle aktuellen Entwicklungskomponenten der Firma Microsoft zur Verfügung. Damit ist es möglich, von der einfachen objektorientierten Programmierung bis zu verteilten Unternehmenslösungen ein breites Spektrum abzudecken und technologisch am Puls der Zeit zu bleiben.

Cambridge Business English Certificate


Im Rahmen des Freigegenstandes Business English (für alle dritten und vierten Klassen) wird ein zweijähriger Vorbereitungskurs im Ausmaß von zwei Wochenstunden angeboten, der zur Ablegung des Cambridge Certificate, BEC Vantage (fortgeschrittene Stufe) führt.

 

Dieser Kurs schließt mit einer international anerkannten Prüfung ab, die im WIFI Linz abgenommen wird. Die Prüfung bescheinigt, dass der Absolvent Englisch für den internationalen Geschäftsverkehr auf einer mittleren Anforderungsstufe beherrscht und wird von namhaften Firmen weltweit anerkannt. Die Prüfung entspricht der Stufe B2 des Internationalen Referenzrahmens.

 

Der Absolvent kann Präsentationen und Diskussionen folgen, seine Meinung in einer Konversation ausdrücken und Informationen aus Telefongesprächen und mündlicher Kommunikation schriftlich festhalten. Weiters kann er Geschäftsbriefe und andere Formen des geschäftlichen Schriftverkehrs wie Memos, Reports und e-Mails lesen, verstehen und auch selbst abfassen.

 

Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil, in denen Leseverstehen, Schreibfertigkeit, Hörverständnis und Sprachfertigkeit getestet werden.

 

Die Zertifizierung ist allerdings kostenpflichtig.

Qualitätssicherung (Freigegenstand im 4. Jahrgang)


Als Zusatzqualifikation bietet die HTL Leonding den Schülern der 4. Jahrgänge den Freigegenstand „Qualitätssicherung“ an. In diesem Freigegenstand werden die in der Praxis sehr gesuchten Qualitätstechniker ausgebildet. Dabei werden statistische Methoden vorgetragen, deren Kenntnis heute in der beruflichen Praxis besonders wichtig ist. Als Abschluss wird von den Teilnehmern entweder die Prüfung „Qualitätstechnik ST“ oder die Prüfung „Qualitätstechnik QII“ bei der „qualityaustria“ im Juni jedes Schuljahres abgelegt.

Der Einsatz von statistischen Methoden stellt die Grundlage beim Aufbau von Qualitätsmanagementsystemen dar. In der heutigen Zeit sind Qualitätstechniker gefragte Spezialisten, die bei Projekten im Bereich des Qualitätsmanagement eine zentrale Rolle spielen. Diese Ausbildung zu Qualitätstechnikern macht die Absolventen zu kompetenten Ansprechpartnern in kleinen und größeren Unternehmen. Qualitätstechniker haben beim Aufbau und bei der Wartung von Qualitätsmanagementsystemen mit ihrem Spezialwissen hohe Anforderungen im Bereich der Anwendung statistischer Methoden zu erfüllen. Sie wählen selbstständig die notwendigen Verfahren aus, führen sie im Betrieb ein und sind für ihre permanente Durchführung und Verbesserung zuständig.

Folgende Inhalte werden in diesem Freigegenstand behandelt:

für ST:

  • Statistische Methoden der Qualitätssicherung
  • Statistische Prozessanalyse und Prozesslenkung
  • Auswertungsverfahren

zusätzlich für QII:

  • Messsystemanalyse und Zuverlässigkeitsanalyse
  • Grundlagen der Versuchsmethodik

 

Durch die Teilnahme an diesem Freigegenstand ersparen sich die Schüler die Kurskosten, die am freien Markt zur Zeit etwa 4300.- Euro für die ST-Ausbildung bzw. 7200.- Euro für die QII-Ausbildung betragen. Die Prüfungsgebühr für die Ablegung der in der Wirtschaft äußerst gefragten QII – Prüfung beträgt dann nur etwa 250.– Euro.

Nach Ablegung dieser Prüfung und durch die Teilnahme am Pflichtgegenstand „Qualitätssicherung und Produktmanagement“ im 5. Jahrgang besitzen diese Schüler dann alle Voraussetzungen um als Qualitätsmanager tätig zu sein. Sie haben damit ausgezeichnete Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

European Computer Driving Licence


Auf Grund einer Initiative der EU zur Ertüchtigung der Bevölkerung Europas in den Grundkenntnissen moderner Büroarbeitstechniken wird diese Ausbildung seit Jahren auch in Österreich auf breiter Front forciert. Die Ausbildung wird sowohl durch alle Erwachsenenbildungseinrichtungen ( BFI, WIFI, VHS etc. ) als auch innerhalb aller Schulen vorgenommen und führt zu einem international gültigen Zertifikat. Vergleichbares gibt es auch international außerhalb Europas durch den ICDL.

Das Ziel des Bildungsministeriums ist es, dass die Grundkenntnisse der Informationstechnologie ( IT ) – wozu auch das Wissen des ECDL zählt – bereits in der 10. Schulstufe ( 14-jährige ), egal ob Hauptschule oder AHS, flächendeckend vorhanden sind. Viele Schülerinnen und Schüler bringen also bereits einen Großteil des ECDL Core als Voraussetzung mit. Für sie besteht im Rahmen der Gegenstände Standardsoftware (Informatik-Abteilung) und Informatik (Elektronik – Abteilung) noch offene Module des ECDL Core oder Module des ECDL Advanced abzulegen.

Kein Arbeitnehmer, egal welcher Beruf und in welchem Land, wird ohne Computer-Grundkenntnisse auskommen

Was ist nun der ECDL Core?

Dieses international gültige Zertifikat bestätigt, dass die Grundkenntnisse der Computerarbeit beherrscht werden. Die Ausbildung ist in 8 Module geteilt, die einzeln elektronisch abgeprüft werden. Hat man 7 Teilprüfungen (das Modul 5, Datenbanken, kann durch das Modul 8, IT-Security, ersetzt werden) innerhalb von 3 Jahren positiv abgelegt, kann das Zertifikat ausgestellt werden. Die Prüfung nimmt die Österreichische Computer Gesellschaft über den Verein ECDL an Schulen vor Ort ab, nicht die Schule.

Die Kosten dafür sind mit 12 € / Prüfung in einem erträglichem Rahmen. Dazu kommt noch einmalig eine Startgebühr für die SkillsCard von € 43,-

Die 6 Pflichtmodule sind:

  • M1 Grundlagen der Informations- und Kommunikationstechnologie
  • M2 Computerbenutzung und Dateimanagement
  • M3 Textverarbeitung
  • M4 Tabellenkalkulation
  • M6 Präsentation
  • M7 Web und Kommunikation

mit folgenden Wahlmodulen:

  • M5 Datenbanken anwenden
  • M8 IT – Security

Die Prüfungszeit pro Modul beträgt 45 Minuten. Die Klassenlehrer des Gegenstandes Standardsoftware / Informatik können auch vorbereitend eine Diagnoseprüfung für jeden der 8 Module kostenlos online durchführen.

Die Ausbildung legt das Microsoft – Office – oder Open Office – Paket zugrunde.

Wichtig zu wissen ist, dass der ECDL nicht theoretisches Wissen prüft, sondern praktische Tätigkeit, die nur mit Übung erlernbar ist.

Natürlich können nicht alle 7 Module des Grundkurses innerhalb des Unterrichts durchgenommen werden, einige Module sind vom Schüler selbst zu erlernen. Außerdem verteilt sich der Stoff auf die ersten 2 Schuljahre. Alle Module können in der Schule an bestimmten Prüfungstagen geprüft werden. Dazu meldet sich der Schüler spätestens 2 Wochen vorher beim Lehrer / bei der Lehrerin des Gegenstandes Standardsoftware (Informatikabteilung) oder Informatik (Elektronikabteilung) an samt Einzahlung der Prüfungsgebühr. Prof. DI. Gerd Simon (g.simon (at) htl-leonding.ac.at) koordiniert die Prüfungen und besorgt den Prüfer.

Was ist nun der ECDL Advanced?

Für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken und Präsentationen gibt es einen anspruchsvollen ECDL Advanced. Nachdem viele Schülerinnen und Schüler bereits Vorkenntnisse mitbringen, ist es auch möglich, sich auf diese Kenntnisse zu konzentrieren und zum selben Prüfungstermin wie für den ECDL Core zum ECDL Advanced anzutreten. Die Prüfungszeit pro Modul beträgt ebenfalls 45 Minuten.

Ein Modul ECDL Advanced kostet € 29,- inklusive SkillCard.

Der nächste ECDL – Prüfungstermin ist im Terminkalender ersichtlich.

Weitere Informationen (vor allem zum Prüfungsstoff, den s.g. Syllabus):

http://www.edu.ecdl.at

http://www.ecdl.at/

http://www.ecdladvanced.at/