News

    Projektwoche Rom der 4AHELI vom 11. -17. 4. 2010

    23.04

    22 Schüler der 4AHELI brachen am Sonntagabend mit den Begleitlehrern Prof. Renate Willmann und Prof. Josef Humenberger nach Rom auf, um römische Geschichte an Hand der Monumentalbauten aus der Römerzeit , aber auch Kirchengeschichte und Lebensart dieser Stadt kennen zu lernen.

    Nach einer etwas anstrengenden Nachtfahrt erreichten wir am Montagmorgen die Tore der Stadt und überraschenderweise ohne größere Schwierigkeiten auch unser Hotel.

    Am Nachmittag bekamen wir einen ersten Eindruck von den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wir begannen unseren Rundgang an der Spanischen Treppe, besichtigten den Trevi -Brunnen, das Pantheon und die Piazza Navona mit dem berühmten Vier - Strömebrunnen Berninis. Auf dem Rückweg passierten wir das protzige Denkmal des ersten italienischen Königs Viktor Emmanuel, die „Schreibmaschine“. Vorbei ging es an den Kaiserforen, der Trajanssäule und schließlich erreichten wir unser Tagesziel, das Kolosseum.

    Am Dienstag stand ein Besuch des Petersdoms sowie der Vatikanischen Museen auf dem Programm.

    Als Abschluss der Besichtigungen beschlossen wir noch die Kuppel des Petersdoms zu besteigen. Der schweißtreibende Aufstieg wurde belohnt durch eine atemberaubende Aussicht über die gesamte Stadt Rom.

    Am Mittwochvormittag besuchten wir die Katakomben vor der antiken Stadt sowie die Via Appia Antiqua. Die Besichtigung der St. Paul’s Kathedrale mit dem Grabmal des Hl. Paulus rundete den Vormittag ab. Am Nachmittag stand der Lido di Ostia auf dem Programm. Sandburgen bauen ist auch für HTL-Schüler interessant.

    Ein Höhepunkt der gesamten Projektwoche versprach der Ausflug nach Pompeji zu werden. Früh am Morgen ging es mit dem Bus vorbei an der Festung des Monte Cassini nach Neapel.

    Die Stadt Pompeji war beim Ausbruch des Vesuv im Jahre 79 vollständig verschüttet worden und ist nun nach den Ausgrabungen sehr gut erhalten. Man konnte sich beim Rundgang tatsächlich in das Leben in der Römerzeit zurückversetzt fühlen.

    Die Fahrt mit dem Bus auf den Vesuv über eine enge mit vielen Kehren versehene Straße bis über die Vegetationsgrenze – ab hier ist nur blanke erstarrte Lava vorhanden- war ziemlich abenteuerlich. Den Weg bis zum Krater mussten wir zu Fuß zurückzulegen. Wir konnten am Kraterrand entlang wandern und auf den ca 250m tieferliegenden Kraterboden blicken. Gelegentlich konnte man auch größere  aus Gesteinspalten aufsteigende Rauchwolken sehen.

    Der Freitagvormittag war dem antiken Rom gewidmet. Diesmal spazierten wir nicht nur außen am Kolosseum vorbei, sondern ließen uns von einem Führer in die Zeit der Gladiatorenspiele und Tierhetzen, die im Kolosseum in der Antike stattfanden, versetzen. Dieses wohl eindrucksvollste
    Gebäude aus dem antiken Rom versetzte uns schon aufgrund der gewaltigen Ausmaße in Erstaunen.

    Den Abschluss bildete ein Gang durch das Machtzentrum der damaligen Welt, das Forum Romanum. Allerdings bedurfte es auch hier wieder einiger Phantasie um sich die einzelnen Bauwerke in ihrer ursprünglichen Form, Größe und Funktion vorstellen zu können

    Der Freitagnachmittag bis zur Rückfahrt nach Leonding um 19:00 wurde von den meisten für „shopping“  oder einfach Bummeln in der Stadt genutzt.

    Von: webmaster f. R. Willmann